Biografie
Almerija Delic ist die ideale Sängerin der heutigen Zeit. Ihre warme, dunkle Stimme sprüht vor Leidenschaft und ist immer eingebunden in den Charakter, welchen sie gerade darstellt. Eine ideale Verbindung von Stimme und Spiel und dazu eine einmalige Bühnenpräsenz, die alles um sie herum klein erscheinen lässt, egal welche Rolle sie gerade spielt.
Zu ihren zentralen Partien zählen Rollen wie Amneris (Aida), Eboli (Don Carlos),
Azucena (Il Trovatore), Kundry (Parsifal), Ortrud (Lohengrin), Fricka (Walküre),
Marie (Wozzeck), Judith (Blaubarts Burg), Carmen (Carmen),
Preziosilla (Forza del destino), Adalgisa (Norma), Dalila (Samson et Dalila),
Tereza (Innocence), Gräfin Geschwitz (Lulu), Suzuki (Madama Butterfly),
Kate (Owen Wingrave) oder Klementia (Sancta Susanna).
Nach Engagements am Staatstheater Mainz, am Theater Osnabrück und am Theater Dortmund wurde Almerija Delic ab der Spielzeit 2018/2019 Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg. Gastengagements führten die Mezzosopranistin u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, das Aalto Theater, die Semperoper, die Oper Leipzig, das Staatstheater Kassel, das Staatstheater Braunschweig, das Staatstheater Meningen, das Luzerner Theater, das MIR Gelsenkirchen, das Theater Heidelberg und das Theater Magdeburg. Darüber hinaus war sie bei den Schwetzinger Festspielen in Re:igen von Bernhard Lang sowie bei den Eutiner Festspielen zu erleben und sang die Ottavia (L’Incoronazione di Poppea) beim Festival Ars & Musica Antiqua. Sie trat außerdem beim NOW! Festival der Philharmonie Essen, in der Zeche Zollverein, der Mercatorhalle Duisburg, bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie bei den Ludwigsburger Festspielen auf.
Sie arbeitete zusammen mit Dirigentinnen und Dirigenten wie:
Joana Mallwitz, Valentin Uryupin, Michael Hofstetter, Patrik Ringborg, Roland Kluttig, Per-Otto Johansson, Anja Bihlmaier, Gabriel Venzago, Elias Grandy, Yura Yang, Enrico Calesso, Attilio Cremonesi, Wolfgang Katschner, Leo McFall, Srba Dinić, Wolfram Maria Märtig, Valentin Engel, Clemens Fieguth, Jan Croonenbroeck, Roland Böer, Mino Marani, Dietger Holm, Kiril Stankow, Felice Venanzoni, Paul Taubitz, Yannis Pouspourikas, Thomas Dorsch, Catherine Rückwardt, Frank Cramer, Gabriel Feltz, HK Gruber, Rolf Gupta, Clemens Heil, Andreas Hotz, Björn Huestege, Daniel Inbal, Motonori Kobayashi, Wolfram Koloseus, Martin Lutz, Ralf Otto, Christian Rieger, Johannes Guido Rumstadt, Michael Schneider, Ingo Martin Stadtmüller, Joe Trafton, David de Villiers and Lutz de Veer.
Szenische Impulse erhielt sie unter anderem von:
David Hermann, Magdalena Fuchsberger, Ilaria Lanzino, Adriana Altaras, Jochen Biganzoli, Kay Voges, Hinrich Horstkotte, Anja Kühnhold, Florian Lutz, Vera Nemirova, Armin Petras, Immo Karaman, Marco Štorman, Annika Rutkofsky, Nina Russi, Otto Pichler, Sandra Leupold, Peer Boysen, Clara Deloeuil Le Lab, Georges Delnon, Matthias Fontheim, John Fulljames, Tatjana Gürbaca, Jens-Daniel Herzog, Stefan Huber, Bruno Klimek, Yona Kim, Tilmann Knabe, Tina Lanik, Robert Lehmeier, Bernd Mottl, Johannes Schmidt, Katharina Thoma, Floris Visser, Andrzej Woron, Laura Scozzi and Philipp Westerbarkei.
Besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf der zeitgenössischen Musik. In enger Zusammenarbeit mit Komponisten wie Bernhard Lang, Gordon Kampe, Sidney Corbett, Karlheinz Essl, Günter Steinke, Peter Kiefer, H. K. Gruber, Marius Felix Lange, Dirk Reith, Gerald Resch, Wolfgang Rihm und Salvatore Sciarrino engagiert sie sich regelmäßig für zeitgenössische Werke.
Auch ihre Liederabende, die durch sorgfältig konzipierte Programme geprägt sind, stellen stets ein einzigartiges Erlebnis dar. Einen besonderen Stellenwert innerhalb ihres Liedrepertoires nehmen die Werke von Gustav Mahler ein.
Almerija Delic war Stipendiatin renommierter Förderprogramme, darunter Forum Tiberius, Villa Musica, der Richard-Wagner-Verband sowie die Walter-Kaminsky-Stiftung.
Sie besuchte renommierte Meisterkurse u. a. von Marjana Lipovšek, Thomas Hampson, Christa Ludwig, David L. Jones, Dunja Vejzović und Kurt Widmer.
